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Ricarda Ciontos(Künstlerische Leitung)
Tel.+49.30.545.922.20 |
Andreas Skjönberg(Produzent)
Tel.+49.30.545.922.20 |
NORDWIND FestivalBüro
Kunstquartier Bethanien |
Das .HBC im ehemaligen Haus Ungarn steht vor allem für eine Melange aus Partys, Kunst und Performances. Kunstliebhaber und Club-Gänger treffen sich hier zu Vernissagen, Theater-Vorführungen, Flohmärkten, Konzerten und Techno-Partys auf 1800 Quadratmeter Fläche - unweit des Alexanderplatzes in Berlins Mitte. Ein temporärer Spielplatz für Künstler, die hier die verwinkelten Räume bespielen. So kommt es schon mal vor, dass Leute wie Jamie Lidell oder Peaches einfach so zum Spaß vorbei schauen.
DOCK 11 EDEN***** ist Teil der vielfältigen und internationalen Tanzszene und verbindet räumlich und strukturell in der Regel voneinander getrennte Bereiche unter einem Dach: Produktion, Pädagogik und Präsentation. Diese Verbindung führt bei Künstlern, Schülern, Dozenten, Publikum und Besuchern zu vielfältigen Perspektiv wechseln, Überschneidungen, Synergien, gegenseitigem Interesse sowie Verständnis. Der Schwerpunkt Tanz, ergänzt durch Theater, Performance, Literatur, Musik, Bildender Kunst, Film, Clubart ist interdisziplinär verwoben.
Das langjährig erfolgreiche und qualitativ hochwertige Bühnenprogramm im DOCK 11 wechselt in der Regel wöchentlich. Durch die überwiegend im DOCK 11 produzierten Arbeiten werden ein bis zwei Uraufführungen im Monat realisiert. Innerhalb der Berliner Theaterlandschaft ist DOCK 11 inzwischen das einzige Theater, das ganzjährig Tanz als Schwerpunkt präsentiert.
Kampnagel ist Deutschlands größte freie Spiel- und Produktionsstätte und zählt zu den international bedeutendsten Bühnen für darstellende Künste. Die ehemalige Kranfabrik wurde 1984, nach der Zwischennutzung des Deutschen Schauspielhauses und den Besetzungsproben-Festivals freier Theatergruppen, in einen multifunktionalen Bühnenkomplex umgebaut. Jede Spielzeit lockt nun Kampnagel zehntausende Besucher mit seinen sechs Bühnen, einem Kino, Probenräumen und einem Restaurant.
Dem Publikum wird eine Bandbreite unterschiedlicher Programme von internationalen Gastspielen, dem Sommerfestival und den Themenreihen über Produktionen der freien Hamburger Szene bis hin zum Jugendtheater und der Nachwuchsförderung geboten. Die Programmgestaltung zeigt ein Spektrum an ästhetischen Positionen und wegweisenden Tendenzen nicht nur in Theater, Tanz und Performance, sondern auch Musik, Bildende Kunst oder Architektur.
Seit 1995 ist der Prater in der Kastanienallee die Dependance der Volksbühne am Prenzlauer Berg. In der Vergangenheit war die Spielsstätte durch von Bert Neumann gestaltete Innenräume und Inszenierungen Frank Castorfs geprägt sowie durch Arbeiten von Rimini Protokoll, Gob Squad, Sebastian Hartmann, Forced Entertainment, Jacques Palminger, Ruedi Häusermann, Jürg Kienberger, Johann Kresnik, Michael Talke, Christoph Marthaler. René Pollesch entwickelte Dezember 2000 seinen ersten Abend für den Prater, es folgten bis heute fast 25 weitere Inszenierungen. Seit Beginn 2011 gestaltet und bespielt das Künstlerduo Vegard Vinge und Ida Müller den Prater. Im Mai zeigen sie als Auftakt der Zusammenarbeit mit der Volksbühne 14 Tage nonstop im Foyer eine Berlin-Version der Inszenierung “Die Wildente” von Henrik Ibsen. Im Oktober 2011 hat “John Gabriel Borkmann” von Ibsen Premiere.
Im September 2006 wurde das RADIALSYSTEM.V. als ein neuer Ort kreativer Entwicklung und offener Raum für den Dialog der Künste in Berlin eröffnet. Der historische Name des ehemaligen Pumpwerks am Spreeufer, im urbanen Zentrum Berlins zwischen Friedrichshain, Kreuzberg und Mitte gelegen, ist Programm: Ein radiales System strahlt von einem Zentrum in alle Richtungen aus – das RADIALSYSTEM.V. zieht Künstler wie Publikum, Kulturschaffende und andere Interessierte in seinen Bann und entwickelt eine Strahlkraft weit über die Grenzen der Stadt hinaus.Das Haus in privater Trägerschaft versteht sich als Plattform für ein breites Spektrum von Partnern und Nutzungsformen. Es ist Teil eines internationalen Netzwerks von Kooperationspartnern und arbeitet kontinuierlich mit Opern, Konzerthäusern, Festivals, Hochschulen, Ensembles, Orchestern, Museen, Galerien und unabhängigen Veranstaltern sowie Firmen der kreativen Industrie zusammen. Darüber hinaus wird das Haus von Wirtschaftsunternehmen, Verbänden und anderen Institutionen genutzt. Das RADIALSYSTEM.V. stellt eine neuartige Institution mit internationaler Ausstrahlung und in seiner Finanzierungsform einen kulturunternehmerischen Neuansatz dar.
Die Volksbühne wurde 1913-14 nach dem Entwurf Oskar Kaufmanns auf dem heutigen Rosa-Luxemburg-Platz in der Mitte Berlins erbaut. „Die Kunst dem Volke“ war dem Gebäude ursprünglich auf die Stirn gemeißelt: Ein Theater für das Volk, für die Arbeiter der Stadt, das bezahlbar ist und durch einen zeitgemäßen und politischen Spielplan besticht. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Volksbühne fast vollständig zerstört. Der Architekt Hans Richter entwarf den 1950-54 erfolgten Wiederaufbau, in dem er das Äußere stark vereinfachte. Von März bis November 2009 wurde der Innenbereich des Hauses, vor allem die bühnentechnischen Bereiche, umfangreich saniert. Im November 2009 fand die Wiedereröffnung statt. Seit 1992 ist Frank Castorf der Intendant der Volksbühne. Neben seinen Inszenierungen waren die Arbeiten von Christoph Schlingensief, Hans Kresnik und Christoph Marthaler prägend für die 1990er Jahre. Seit 2000 prägt das künstlerische Schaffen von Frank Castorf, René Pollesch, Gob Squad, Dimiter Gotscheff oder Meg Stuart das Theater.